Was unterscheidet Forex Broker und Forex Broker?
16. Februar, 2011 von admin
Forexbroker bieten kleinen und größeren Privatinvestoren eine Onlineplattform für den Devisenhandel. Das bedeutet: Im Prinzip kann sich jeder Interessent dort ein Devisenkonto einrichten und damit beginnen, mit der einen Währung eine andere zu kaufen, um durch veränderte Wechselkurse Geld zu verdienen. Soviel zu den Gemeinsamkeiten der Forex-Broker im Netz. Es existiert allerdings auch eine Reihe von Unterschieden. Sie können für die Entscheidung bedeutend sein, bei welchem Forexbroker man nun sein Devisenkonto anlegt. Aber welche Unterschiede sind das?
Keine Gebühren, aber ein Spread
Bleiben wir erst noch ein kleines bisschen bei den Gemeinsamkeiten und das sind gute: Viele Forexbroker verlangen keinerlei Gebühren von denjenigen, die auf ihrer Plattform mit Devisen handeln. Sie finanzieren sich alleine durch den Spread, also aus der Differenz von Ankaufs- und Verkaufskurs einer Währung. Zur Info: Beim Verhältnis von Euro und US-Dollar zahlen Sie den Ankaufskurs (Briefkurs), wenn Sie Euro einsetzen und dafür US-Dollar kaufen möchten. Der etwas niedrigere Verkaufskurs (Geldkurs) wird zugrunde gelegt, wenn Sie US-Dollar gegen Euro tauschen. Gemessen wird die Differenz in der Regel mit der Einheit „Pips“. Sie bezeichnet den Unterschied der beiden Kurse an der vierten Stelle hinter dem Komma. Liegt etwa der Verkaufskurs bei 1,3021 und der Verkaufskurs bei 1,3024, so beträgt der Spread „3 Pips“. Je nach Forexbroker wird sich der Spread etwas unterscheiden. Achten Sie einmal auf den Spread und werfen Sie bei einem Vergleich der Forex Broker auch einen Blick darauf, wie viele Währungspaare Sie dort überhaupt handeln können. Hier gibt es ebenfalls Unterschiede zwischen den Brokern.
Forex Broker und die Sache mit dem Hebel
Die meisten, aber nicht alle Broker bieten den privaten Devisenhändlern ein Demokonto an, um den Devisenhandel erst einmal ohne Einsatz von echtem Geld zu testen. Gerade als Anfänger sollten Sie einen Broker mit Demokonto-Möglichkeit auswählen. Die vielleicht wichtigsten Unterschiede beim eigentlichen Handel ergeben sich durch die unterschiedlichen Werte für den so genannten Hebel (engl. Leverage). Beim Devisenhandel ist es üblich, dass das vom privaten Anleger für den Handel tatsächlich eingesetzte Geld vom Forex Broker durch einen Quasikredit vermehrt wird.
Ein Beispiel für den Hebel
Nehmen wir an, der private Forex-Teilnehmer setzt einhundert Euro ein. Der nun anzusetzende Hebel wird immer in der Form x/1 dargestellt, wobei das „x“ hier für eine Zahl steht. Beträgt der Hebel etwa 100/1, so gibt der Forexbroker bei jedem vom Privatinvestor eingesetzten Euro 99 Euro als Quasikredit hinzu. Setzt der Privatinvestor also 100 Euro ein, so erhält er einen Quasikredit in Höhe von 9.900 Euro und kann für 10.000 Euro eine andere Währung kaufen. Bei einem höheren Hebel von 200/1 könnte er mit 100 eigenen Euro gar für 20.000 Euro Devisen kaufen. Aber Achtung: Das quasi geliehene Geld möchte der Forex Broker natürlich zurückhaben. Generell gilt: Je höher der Hebel, desto größer die Gewinnchancen, aber auch das Verlustrisiko. Anfänger sollten daher möglichst auf einen kleinen Hebel achten. Wer erfahrener ist und gerne etwas riskiert, wird eher nach Forex Brokern Ausschau halten, die einen großen Hebel bieten.
